- 10 mLuftgewehr4,5 mm · meist Halle
- 50 mKleinkaliber.22 LR · häufig Aussenstand
- beidePräzisionSicherheit · Ablauf · Analyse
Was beide verbindet
In beiden Disziplinen richtet die Schützin oder der Schütze ein Matchgewehr über Diopter und Ringkorn aus. Anschlag, Atmung, Zielen, Auslösen, Nachhalten und Analyse werden zu einem wiederholbaren Ablauf verbunden. Elektronische Scheiben können Treffer unmittelbar anzeigen; die konkrete Wertungsart hängt vom Programm ab.
Sportgerät und Munition
Das aktuelle ISSF-Regelwerk begrenzt das Luftgewehr inklusive Visierung und Handstopp auf 5,5 kg und schreibt Kaliber 4,5 mm vor. Das 50-m-Gewehr darf bis 8,0 kg wiegen und verwendet 5,6-mm-Randfeuermunition (.22 LR). Das sind Obergrenzen, keine Empfehlung für jede Person.
Anschläge und Umgebung
International wird Luftgewehr 10 m frei stehend geschossen. Im 50-m-Programm kommen liegend, kniend und stehend vor. Im Aussenstand können Wind, Licht und Temperatur die Bedingungen stärker verändern; in der Halle sind sie meist konstanter. Auch Hallen bleiben jedoch nicht völlig frei von Licht- und Luftunterschieden.
Wertung und Wettkampfformen
Luftgewehr-Qualifikationen werden international dezimal gewertet. Das 50-m-Dreistellungsmatch wird in der Qualifikation in Ganzringen geschossen. Vereins- und nationale Programme können davon abweichen; massgebend sind Ausschreibung und aktuelles Reglement.
Einstieg im Nachwuchs
J+S und SSV bauen die Ausbildung stufenweise auf. Luftgewehr schafft kontrollierte Hallenbedingungen; 50 m erweitert die Ausbildung um weitere Stellungen und Umwelteinflüsse. Bei den Sportschützen Schmerikon ist der öffentliche Einstieg ab 10 Jahren vorgesehen. Welche Disziplin zuerst passt, klärt die Betreuung gemeinsam mit dem Nachwuchs.