ENTWURF – Vorstandsversion 2026

Die koordinierte Schussauslösung

Ein präziser Schuss entsteht, wenn Anschlag, Atmung, Nullpunkt, Zielen, Auslösen und Nachhalten als zusammenhängender Ablauf funktionieren.

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Die Elemente werden gelernt und später zu einem ruhigen, zusammenhängenden Ablauf verbunden.

Vorbereiten

Der äussere Anschlag beschreibt den sichtbaren Aufbau der Stellung. Beim Einsetzen entstehen die Kontaktpunkte zwischen Körper und Gewehr. Der innere Anschlag ist die eigene Wahrnehmung von Spannung, Druck und Gleichgewicht. Danach wird die Atmung ruhiger und der Nullpunkt kontrolliert.

Halten, zielen und auslösen

In der Hauptphase überlappen sich mehrere Aufgaben. Das Gewehr bewegt sich in einem kleinen Bereich, das Zielbild wird erfasst und am Abzug liegt kontrolliert Druck an. Der Schuss soll nicht durch ein plötzliches Reissen ausgelöst werden, sondern aus dem erlernten Ablauf heraus entstehen.

Nachhalten, nachzielen und analysieren

Nach dem Auslösen bleiben Haltung, Blick und Abzugsfinger zunächst ruhig. Die Schützin oder der Schütze beobachtet, wie sich die Mündung bewegt und wo das Zielbild zur Ruhe kommt. Erst danach wird abgesetzt und die Wahrnehmung mit dem Treffer verglichen.

Quellen & weiterführende Informationen

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